Rock n Roll !
   
  Behindert und Spaß dabei
  Warum ich behindert bin
 

Warum ich behindert bin.

 

Ich bin behindert.

Klingt komisch – is aber so.

Warum ich behindert bin? Nun ja, drücken wir es so aus: Das blöde Arschloch von Innenohr auf der rechten Seite meines sonst eigentlich halbwegs funktionsfähigen Kopfes hat den Dienst quittiert und seinen Job spontan an den Nagel gehängt. Oder kurz: Es war ein Hörsturz. Und zwar leider einer von der ganz üblen Sorte. Seit dem 1. November 2007 bin ich daher einseitig taub.

Das nervt.

Und zwar GEWALTIG.

5 Tage lang war ich im Krankenhaus und bekam Infusionen, denn mit dem Verlust der Hörfähigkeit ging leider auch das Gleichgewichtsorgan flöten. Trinkt ne Flasche Jägermeister auf Ex, lasst Euch anschließend ein paar Minuten auf Eurem Schreibtischstuhl im Kreis drehen (so RICHTIG schnell), potenziert dieses Schwindelgefühl mit 1.000.000 und rennt los (viel Erfolg beim Aufsammeln der Zähne…) Das war echt zum Kotzen, wenn Ihr wisst, was ich meine (hier noch einmal ein großer Dank an all meine lieben Besucher, die mich mit Obst, Schokolade, Burgern, Cola, Säften, Blumen, Kreuzworträtsel-, Garfield- und Micky Maus-Heften, Büchern, DVDs, neuen Klamotten, aufgeblasenen Latexhandschuhen und diversen Bespassungsgeräten abzulenken versucht haben und besonders an meinen Freund, der jede freie Minute bei mir war – Ihr wart ein großer Ansporn, nach 4 Tagen des Dahinsiechens auf allen Vieren in die Dusche zu robben und Eure Besuche bei der ständig kotzenden, heulenden Halb-Leiche so etwas angenehmer zu gestalten). Nach diesen 5 Tagen war ich so einigermaßen in der Lage den Rest der Infusionen (man bekommt bei nem Hörsturz bis zu 10 Stück) ambulant abzuholen. Doch das Ohr ist und bleibt stur und somit taub. Wie gesagt – Arschloch. Wenigstens wurde das mit dem Schwindel so langsam besser, aber auch nach 2 Wochen erinnerten meine Versuche herumzulaufen immer noch sehr an einen bekannten Altrocker mit eigener Reality-Soap auf MTV und hätte jemand meine Bewegunsabläufe als „grenz-debiles Herumtapern“ bezeichnet wäre das keine Übertreibung gewesen.

Et kütt wie et kütt und nach Meinung der Ärzte soll ich mich nun einfach damit abfinden. Sehr witzig. Clown gefrühstückt oder was? Ich mache mich jetzt erst einmal auf die Suche nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Nur weil die Schulmedizin nicht weiter weiß… Falls also jemand von Euch Erfahrungsberichte zum Besten geben will (geteiltes Leid ist halbes Leid) oder tolle Ideen zu dem Thema hat, tragt Euch doch ins fOHRum ein. Ich bin für alle Tipps und Hinweise dankbar.






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